Im Einwohnerrat: Thomas Vogelsperger |
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Mitglied
Beamten- und Angestelltenverband, Greenpeace Artikel: Zur neuen Biogas-Anlage |
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Zur Person: |
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Im
Baselland aufgewachsen, schloss Thomas Vogelsperger nach seiner Schulzeit
die Lehre als Radio- und TV-Elektriker ab. Anschliessend bildete er sich
zum Tontechniker weiter. Es folgte langjährige Tätigkeit in diesem Beruf
in Theater, Radio und freien Produktionen. Wegen Umstrukturierungen bei
seinem letzten Arbeitgeber als Tontechniker, stand eine berufliche
Neuorientierung bevor. Seine Zweitausbildung zum Informatiker legte er
berufsbegleitend ab. Das
öffentliche Engagement begann schon während der Schul- und Lehrzeit.
Aktive Mitgliedschaft in einem Kulturverein und Mitbegründung des
Jugendhauses in der damaligen Wohngemeinde. Später aktives Mitglied in
verschiedenen politischen und kulturellen Organisationen. Ab
1991 mehrere Jahre aktiv bei der grünen Partei in Binningen und
Kandidatur als Einwohnerrat. Seit dem Jahr 2002 wohnt Thomas Vogelsperger
mit seiner Frau in Pratteln und engagiert sich in der SP für das
Dorf. |
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Der Kernsatz: |
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„Eine Politik für Menschen und mit Menschen, damit Pratteln bewegt.“ |
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Das Zitat: |
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„Eine soziale und verantwortungsvolle Politik mitgestalten, ein Engagement für und mit Menschen: das ist mein Antrieb, in Pratteln, meiner neuen Wohngemeinde, für den Einwohnerrat zu kandidieren.“ |
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Zur neuen Biogas-Anlage in Pratteln (Mai 2006) |
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Immer wieder hört man, dass Grün- oder Rüstabfälle, Gülle oder Mist als umweltfreundliche Treibstoffe für Fahrzeuge dienen können. Tankdeckel auf, den Kompost vom Garten oder den Mist vom Bauern hineingestopft, und los geht es! Doch so einfach ist es nicht. Damit diese organischen Abfälle als Treibstoff gebraucht werden können, müssen sie zuerst in Methangas umgewandelt werden. Dieses Methangas wird auch als Bio-Gas bezeichnet. Es wird in einer Biomassenvergärungsanlage erzeugt. Die Pratteler Bevölkerung hatte am 20. Mai 2006 die Gelegenheit, eine solche neu errichtete Anlage, die erste ihrer Art in der Nordwestschweiz, zu besichtigen. Unter Luftabschluss, also ohne Sauerstoff, wird organischer Abfalle zu Methangas vergoren. Dieses Gas kann als Brennstoff für Heizungen, als Betriebsstoff für Stromgeneratoren oder eben als Treibstoff für Automobile benützt werden. Mit einem Kilogramm Kuhmist könnte man dann rund einen Kilometer mit dem Auto zurücklegen. Die grosse Innovation dieser Anlage besteht in der Produktion eines umweltfreundlichen Brennstoffs aus nachwachsenden Rohstoffen. Bei der Verbrennung wird nur soviel Kohlendioxid freigesetzt, wie eine Pflanze im Verlauf ihres ganzen Wachstums aus der Atmosphäre aufnimmt. Das Kohlendioxid fossiler Energieträger hingegen führt zu einem erhöhten Treibhaus-Effekt, der die durchschnittliche Temperatur auf unserem Planeten in schädlichem Masse ansteigen lässt. Biogas als Brenn- und Treibstoff stellt einen weiteren Schritt in eine vernünftige Energiezukunft dar. Dass dieser Schritt hier in Pratteln stattfindet, darf uns alle ein bisschen mit Stolz erfüllen. |
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NEIN zum neuen Mietrecht (OR-Revision) |
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Obwohl im neuen Mietrecht die Mieten vom Hypothekarzins entkoppelt werden, beinhaltet dieses Recht einige gewaltige Nachteile für die Mietparteien. Bei Mieterwechsel oder bei einem Verkauf der Liegenschaft darf die Vermieterpartei den Mietzins an vergleichbare Objekte anpassen (Vergleichsmiete), ohne eine Mehrleistung gegenüber der Mieterschaft zu erbringen. Die Vergleichsmiete soll unter Zuhilfenahme der Mietzinsstatistiken mindesten einmal jährlich vom Bund festgelegt werden. Aber höhere Mieten schrauben das Mietzinsniveau und damit die Vergleichsmieten in die Höhe – die nächste Mietzinserhöhung ist möglich. Mietzinse sind erst als missbräuchlich anfechtbar, wenn sie 15% über der Vergleichsmiete liegen. Neu kann die Teuerung einmal jährlich gemäss des Landesindexes zu 100% auf die Mieten überwälzt werden. Doch gerade die Mieten sind vielfach ein Grund, dass die Teuerung in der Schweiz ansteigt. Diese Teuerung kann wieder zu 100% auf die Mieten geschlagen werden. Etwa ein Viertel bis ein Drittel der Ausgaben eines Haushaltes sind für die Miete einzusetzen. Für viele Mietparteien (Familien, Rentnerinnen und Rentner, alleinerziehende Elternteile und Leute mit geringen Einkommen) kann dieses neue Gesetz eine grosse Gefahr darstellen, finanziellen Verpflichtungen nicht mehr voll nachkommen zu können. Diese Lücken müssen dann die Sozialdienste der Gemeinden schliessen, die heute schon unter grossem Spardruck stehen. Von diesem neuen Mietrecht sind auch Geschäftliegenschaften betroffen, was sich für KMUs unter Umständen verheerend auswirken könnte. Diese Preisspirale müssen wir Stimmberechtigten am 8. Februar 2004 mit einem Nein verhindern. |
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Ich stelle mich zur Wahl |
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Mein Entscheid, nach Pratteln zu ziehen, hat bei meinen Bekannten manchmal für Kopfschütteln gesorgt. Nach Pratteln, in eine Gemeinde, von der Gerüchte verbreiten, es stünde dort um die Lebensqualität nicht zum Besten? In der Zwischenzeit kann ich die Zweifler eines Bessern belehren. Pratteln hat viele Vorteile: eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr; zentral gelegene Schulen und ein schönes Naherholungsgebiet, das wirklich nahe liegt. Dies ist natürlich nur eine Auswahl von Möglichkeiten, die Pratteln bietet. Schnell habe ich den Zugang zum Leben in dieser Gemeinde gefunden und auf eine Anfrage hin entschied ich mich, auch aktiv für die Politik mit der Kandidatur als Einwohnerrat für Pratteln einzustehen. Ich setze mich für ein der heutigen Familiensituation angepasstes Schulmodell ein. Es dürfen keine Sparübungen auf Kosten der Bildung, der Zukunft unserer Jugend, vorgenommen werden. Weiter stehe ich für ein tolerantes und offenes Pratteln gegenüber allen Einwohnern ein und für den Erhalt und die Verbesserung der Lebensqualität in unserer Gemeinde. Für mich steht der Mensch im Mittelpunkt einer verantwortungsvollen Politik. Am 8. Februar 2004 stelle ich mich Ihnen mit 19 Mitkandidierenden auf der SP-Liste zur Wahl. |
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