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Das Kurzporträt |
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Heinz Schiltknecht: berechenbar – nicht berechnend
Seit 1980 kann und muss man mit ihm rechnen im Einwohnerrat - mit dem promovierten Mathematiker Heinz Schiltknecht. Immer wieder hat er vorgerechnet, wohin die Reise gehen soll: Nicht berechnend, auf den Vorteil von privilegierten Kreisen aus - sondern für das Wohl der Gemeindefinanzen und der Gemeinde. 28 Jahre, hat Heinz Schiltknecht beschlossen, seien nun genug. Nur ein paar Monate hat er in dieser Zeit im Einwohnerrat gefehlt - und war doch anwesend: als Gemeinderat nämlich, in den er 1988 für den verstorbenen Max Rickenbacher nachrückte. Bei der Wiederwahl stellte er sich wieder für den Einwohnerrat zur Verfügung. (Der Gemeinderatssitz kam später erneut in die Familie - zur Ehefrau Elisabeth.) Heinz blieb ein Mann der Legislative. Das "Gesetz-Geben" und Ernst-Nehmen standen für ihn im Vordergrund. Ungezählte Reglemente hat er in seiner Ratstätigkeit mitgeprägt. Politik muss sich an die gesetzten Regeln halten, in diesem Sinn berechenbar bleiben. Oft genug hat er den Gemeinderat darauf aufmerksam machen müssen, das das auch für die Exekutive gilt - und sei es durch eine Beschwerde! Heinz Schiltknecht wird dem nächsten Einwohnerrat fehlen. Es ist aber zu hoffen, dass die Stimme des wachen Mahners und seine unbestechliche Haltung in all den Jahren die übrigen Mitglieder des Einwohnerrats infiziert haben. Seine unbequeme aber wichtige Rolle muss im Rat weiterhin wahrgenommen werden. |
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