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„Der Präsident [...] fordert die Mittglieder auf, [sich] mehr der Politik zu interessieren und liegt ihnen nahe, dass es keine Schande ist, Grütlianer zu sein, dass sich jeder zur Ehre machen soll, etwas mitzuwirken zur moralischen und Oekonomischen Hebung des Volkes, das jedes Mittglied der Devise des Grütlianers gedenk sein soll „durch Bildung zur Freiheit“. Johann Stingelin, erster Präsident des Grütlivereins Pratteln am 1. September 1894 |
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Zur Geschichte der SP Pratteln home |
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| 1891 | Gründung des Grütlivereins Pratteln | ||||
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Protokoll der Gründungsversammlung
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| 1893 | Für die Initiative „Recht auf Arbeit“ wurden 120 Unterschriften gesammelt. | ||||
| 1913 | Neuer
Name: Sozialdemokratische Partei Sektion Pratteln: Gründung der Basellandschaftlichen Sozialdemokratischen Partei aus dem Verband der Basellandschaftlichen Grütli- und Arbeitervereine. |
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| 1915 | Trennung zwischen SP Baselland und Grütliverein. SP Pratteln bleibt bei SP BL. | ||||
| 1918 | Generalstreik
in Pratteln: "Kein Betrieb in Pratteln konnte seine mörderischen Pfeifen ertönen lassen", schrieb der "Basler Vorwärts" am 20.11.1918. Mehr zum Generalstreik in Pratteln: hier. |
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| 1920 | Ermöglichung
des Proporzwahlrechts in den Baselbieter Gemeinden; in Pratteln wurde der
Proporz aufgrund einer von der SP angeregten Volksabstimmung eingeführt. Die SP Pratteln erhält neu 3 Gemeinderatssitze (bisher 1) |
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| 1921 | Abspaltung
der Kommunistischen Partei Präsident der SP zu dieser Zeit: Albert Wetterwald durchschnittlicher Besuch der Sektionsversammlungen um 16 Mitglieder |
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| 1922 | Gründung
des Arbeitermännerchors Pratteln Gegen die Lex Häberlin, die einen Staatsschutz gegen die Arbeiter und die Linken einführen wollte, werden in Pratteln von der SP 304 Referendumsunterschriften gesammelt. |
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| 1923 | Gemeinderatswahlen:
Vereinigte Liste der Arbeiterparteien (SP und KP) erhält 3 Sitze. Parteipräsident wird Andreas Baumgartner. |
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| 1926 | Bei
Gemeinderatswahlen macht SP 2 Sitze. Es wird eine Parteisteuer von 10 % für die Behördenmitglieder eingeführt. |
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| 1927 | Parteipräsident wird Leo Mann. SP Pratteln beschliesst, dem Komitee für die Wiedervereinigung beizutreten. | ||||
| 1930 | Neuer Präsident wird wieder Albert Wetterwald | ||||
| 1931 | SP Pratteln beantragt beim Gemeinderat vergeblich, für 10'000 Franken Notstandsarbeiten zu vergeben. | ||||
| 1933 | In der SP Pratteln ist die neue Pneufabrik umstritten. Während einige im Interesse der Arbeitslosen dafür sind, lehnen andere die Ansiedlung der Draht- und Gummi-Werke ab. | ||||
| 1934 | In der SP Schweiz stimmt der Parteitag der Landesverteidigung erstmals zu. In Pratteln sprechen sich 3 für die entsprechende Revision des Parteiprogramms aus, aber 11 dagegen. | ||||
| 1935 | Rotes
Pratteln: Die vereinigte Linke gewinnt 4 Sitze und damit die
Mehrheit im Gemeinderat. Sektionsmitglied Leo Mann wird in den Nationalrat gewählt (bis1951) |
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| 1938 | Der Bürgerblock gewinnt die Mehrheit zurück. | ||||
| 1939 | Die SP-Sektion Augst löst sich auf und die drei letzten Mitglieder schliessen sich der SP Pratteln an. | ||||
| 1942 | Protestresolution
der SP Pratteln an Bundesrat von Steiger für die Entlassung von
Kommunisten in der Schweiz aus der Schutzhaft: "Die Arbeiterschaft kann es nicht mehr dulden, dass eine freiheitsliebende politische Gesinnung hinter Kerkermauern gesteckt wird." |
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| 1944 | Rotes Pratteln: Die SP und das Gewerkschaftskartell (das verschiedene Mitglieder der verbotenen KP portiert) gewinnen die Mehrheit im Gemeinderat zurück. Gemeindepräsident wird der "Kommunist" Hans Jeger. | ||||
| 1945 | Genosse
Leo Mann wird Regierungsrat (bis 1950). In der Sektion Pratteln werden drei Vorträge gehalten, u.a. ein Lichtbildervortrag das Basler AZ-Journalisten Hungerbühler über Eindrücke im Elsass und in Baden nach dem Kriegsende und über das Konzentrationslager Struthof im Elsass. |
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| 1946 | In
der SP Pratteln wird das Frauenstimmrecht diskutiert und es findet
mehrheitlich Zustimmung, Pratteln und das Baselbiet lehnen jedoch eine
entsprechende Vorlage ab. Neuer Parteipräsident wird Karl Schaub. |
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| 1947 | Im Gemeinderat schwingen die Bürgerlichen wieder obenauf. (SP1 Sitz, PdA 2 Sitze) | ||||
| 1950 | Bei
Gemeinderatswahlen gewinnt die SP auf Kosten der PdA einen Sitz.
Gemeindepräsident wird SP-Mitglied Ernst Buess (bis zu seinem Tod 1953). Durchschnittlich nehmen an Sektionsversammlungen etwa 22 Mitglieder teil, ein Drittel der Gesamtmitgliedschaft. |
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| 1951 | Diskussionen über die Kehrichtentsorgung, da die Wannengrube bald aufgefüllt ist. | ||||
| 1955 | Albert Stingelin neuer Sektionspräsident. | ||||
| 1959 | Bei den GR-Wahlen kommt es trotz Bemühungen zu keinem gemeinsamen Liste von SP und Gewerkschaftskartell. Es entsteht die "Dorfliste" um den früheren PdA-Gemeindepräsidenten Hans Jeger. | ||||
| 1962 | Neuer Parteipräsident wird Hermann Meier-Weber. | ||||
| 1966 | Mitgliederbestand hat sich auf über 100 erhöht. | ||||
| 1967 | Bei den Gemeinderatswahlen erhält die SP mit vier Sitzen für eine Amtsperiode die Mehrheit. | ||||
| 1971 | Erster Einwohnerrat: SP erhält 41,7 % der Stimmen und 17 Sitze. | ||||
| 1974 | Otto Bichsel übernimmt das Parteipräsidium (bis 1987) | ||||
| 1976 | Max Rickenbacher wird Gemeindepräsident | ||||
| 1979 | Rotes Pratteln: Bei den Gemeinderatswahlen erobert die SP die absolute Mehrheit und stellt 18 Einwohnerräte; mit den vier VertreterInnen der POBL ergibt sich eine klare linke Mehrheit. | ||||
| 1988 | Tod von SP-Gemeindepräsident Max Rickenbacher. Die SP verliert die Mehrheit im Gemeinderat und das Gemeindepräsidium. | ||||
| 1992 | Bei den Einwohnerratswahlen wird ein Tiefststand erreicht: Nach 5 Verlusten hat die Fraktion nur noch 9 Mitglieder. | ||||
| 1996 | Bei den ER-Wahlen geht es wieder aufwärts: die SP stellt wieder 13 Ratsmitglieder. | ||||
| 2004 | Nach
wechselvollen Jahren wechselt das Parteipräsidium zu Brigitte Pavan. Beat Stingelin wird zum Gemeindepräsidenten gewählt. |
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| 2008 |
Bei den Gemeinderatswahlen gewinnt die SP einen
dritten Sitz und ist jetzt mit Beat Stingelin (Präsident), Elisabeth
Schiltknecht und Ruedi Brassel vertreten. Im Einwohnerrat 10 Sitze (2 Verluste). |
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| (wird ausgebaut) | |||||